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HowTo: Subversion 1.6 unter Debian lenny

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Unter Debian lenny wird zur Zeit nur Subversion 1.5.x bereitgestellt. Dies unterstützt allerdings nur Repositories bis zur Version 3. Neuere Repositories werden allerdings in der Version 4 erstellt. Wenn man mit diesen arbeiten möchte benötigt man Subversion 1.6

Vorbereitung
Zunächst muss der sources.list eine neue Zeile hinzugefügt werden, damit ein sogenannter Backport von Subversion verwendet werden kann. Dies bedeutet, dass neuere Software für ältere Debain Versionen zur Verfügung gestellt wird.

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# diese zeile muss zu "/etc/apt/sources.list" hinzugefügt werden
deb http://backports.debian.org/debian-backports lenny-backports main contrib non-free

Nun ist es möglich Subversion 1.6 zu installieren. Allerdings muss dazu aptitude mit speziellen Parametern aufgerufen werden

Installation
Zunächst müssen die Paketquellen neu geladen werden. Dies geschieht mit

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sudo aptitude update

Nun kann Subversion 1.6 endlich installiert werden:

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sudo aptitude -t lenny-backports install subversion

Aptitude wird eventuell vor der Installation noch nachfragen. Wenn alles funktioniert hat sollte nun Subversion 1.6 installiert sein:

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#svn --version
svn, Version 1.6.12 (r955767)
   übersetzt Jun 17 2011, 07:54:11

Andere Artikel zum Thema Subversion

HowTo: Proftpd-lenny unter debian etch 4.0 / Filezilla ECONNABORTED beheben

Dieser Artikel richtet sich an “debian etch 4.0″-Administratoren, die Proftpd aus den Paketquellen installiert haben und folgendes Problem in Filezilla haben:

Status: Server did not properly shut down TLS connection
Error: Could not read from transfer socket: ECONNABORTED – Connection aborted

Wie im Filezilla Forum zu lesen ist:

ECONNABORTED: It’s the server’s fault!

leider hilft das nicht wirklich weiter.

Die Lösung ist ganz einfach: Proftpd aus den lenny Paketquellen laden und installieren. Dieses HowTo hilft bei der Erstellung eines Proftpd-Paketes.

Vorbereiten des Systems

Für einige der nachfolgenden Befehle muss man root sein. Am besten man wird es jetzt schon.

Zum Bauen von Debian-Paketen sind einige Pakete erforderlich.

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aptitude install devscripts build-essential fakeroot

Laden und Vorbereiten der Sourcen

Die Sourcen gibt es unter packages.debian.org/lenny/proftpd

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wget http://security.debian.org/debian-security/pool/updates/main/p/proftpd-dfsg/proftpd-dfsg_1.3.1.orig.tar.gz
wget http://security.debian.org/debian-security/pool/updates/main/p/proftpd-dfsg/proftpd-dfsg_1.3.1-17lenny4.diff.gz

Auspacken des tar.gz Archives:

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tar -xzf proftpd-dfsg_1.3.1.orig.tar.gz

Nun werden die debian-spezifischen Patches angewendet

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cd cd proftpd-dfsg-1.3.1/
zcat ../proftpd-dfsg_1.3.1-17lenny4.diff.gz | patch -p1

Bauen der Pakete

1. Versuch mit debuild

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debuild

Dieser 1. Versuch wird aller Voraussicht nach fehlschlagen, da andere Pakete fehlen, um Proftpd zu bauen. Die Fehlermeldung ist allerdings hilfreich und verrät welche Pakete noch zu installieren sind. Diese sollten nun nacheinander installiert werden. Zwischendurch immer wieder debuild probieren. Die Liste der fehlenden Pakete sollte mit jedem installierten Paket kleiner werden.
Schließlich startet debuild das Erstellen der Pakete. Dies kann einige Zeit dauern. Nicht die Geduld verlieren.

Es kann sein, dass debuild einige Fehler am Ende ausgibt, dies soll uns aber nicht weiter stören. Wenn alles geklappt hat sollten am Ende folgende Dateien vorhanden sein (je nach System kann die Liste abweichen)

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cd ..
ls -al
 
-rw-r--r--  1 root root  195024 2009-11-12 17:19 proftpd_1.3.1-17lenny4_all.deb
-rw-r--r--  1 root root  696556 2009-11-12 17:19 proftpd-basic_1.3.1-17lenny4_i386.deb
drwxr-sr-x 13 root root    4096 2009-11-12 17:19 proftpd-dfsg-1.3.1
-rw-r--r--  1 root root  102934 2009-11-12 17:16 proftpd-dfsg_1.3.1-17lenny4.diff.gz
-rw-r--r--  1 root root     653 2009-11-12 17:16 proftpd-dfsg_1.3.1-17lenny4.dsc
-rw-r--r--  1 root root       0 2009-11-12 17:19 proftpd-dfsg_1.3.1-17lenny4.dsc.asc
-rw-r--r--  1 root root  124074 2009-11-12 17:19 proftpd-dfsg_1.3.1-17lenny4_i386.build
-rw-r--r--  1 root root    1700 2009-11-12 17:19 proftpd-dfsg_1.3.1-17lenny4_i386.changes
-rw-r--r--  1 root root 2662056 2009-02-25 12:55 proftpd-dfsg_1.3.1.orig.tar.gz
-rw-r--r--  1 root root 1254386 2009-11-12 17:19 proftpd-doc_1.3.1-17lenny4_all.deb
-rw-r--r--  1 root root  214058 2009-11-12 17:19 proftpd-mod-ldap_1.3.1-17lenny4_i386.deb
-rw-r--r--  1 root root  203592 2009-11-12 17:19 proftpd-mod-mysql_1.3.1-17lenny4_i386.deb
-rw-r--r--  1 root root  203562 2009-11-12 17:19 proftpd-mod-pgsql_1.3.1-17lenny4_i386.deb

Installieren von Proftpd

Bevor der neue Proftpd installiert wird sollte der alte entfernt werden

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aptitude remove proftpd

Schließlich kann der neue Proftpd installiert werden

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dpkg -i *.deb

Nun sollte der selbst gebaute Proftpd seinen Dienst verrichten.

Fragen und Anregungen sind in den Kommentaren gerne willkommen!

Links
Rebuilding Debian packages debian-administration.org/articles/20
Lenny Proftpd Quellen packages.debian.org/lenny/proftpd

Dank
Vielen Dank an Matthias für das “Mini-Papier-HowTo”

HowTo: Subversion Server / svnserve unter debian

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Es wird die Einrichtung eines Subversion Servers und eines Repositories unter Debian behandelt.

Dieses HowTo setzt voraus, dass man sich mit TortoiseSVN oder einem anderen SVN-Client bereits auskennt.
Weiterlesen »

Debian: Netzwerkkarte austauschen – aus eth0 wird eth1

debian-openlogo-nd-50Wenn man in Debian die Netzwerkkarte oder gleich das ganze Mainboard samt onboard Netzwerk austauscht wird man feststellen, dass das Netzwerk nach dem Tausch der Hardware nicht mehr funktioniert, auch wenn die Netzwerkkarten gleich sind.

Das Problem ist, dass die Netzwerkkarten zwar gleich, aber nicht identisch sind. Jedes Netzwerkgerät hat eine eindeutige MAC-Adresse. Debian erkennt die neue Netzwerkkarte unter der neuen MAC-Adresse und legt einen neuen Netzwerkadapter (eth1) an.

Mit einem

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grep -R eth1 /etc

ist die verantwortliche Datei schnell gefunden: /etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules

nach dem Tausch der Netzwerkhardware sollte die Datei ungefähr so aussehen:

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# PCI device ...
SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS{address}=="xx:xx:xx:xx:xx:xx", NAME="eth0"
 
# PCI device ...
SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS{address}=="xx:xx:xx:xx:xx:xx", NAME="eth1"

Nun einfach das 1. Gerät auskommentieren oder löschen und beim 2. “eth0″ als Namen eintragen:

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# auskommentiert: alte Netzwerkkarte!!!
# PCI device ...
#SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS{address}=="xx:xx:xx:xx:xx:xx", NAME="eth0"
 
# PCI device ...
SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS{address}=="xx:xx:xx:xx:xx:xx", NAME="eth0"

Weitere Änderungen sind nicht notwendig und nach einem Neustart des Systems funktioniert alles wieder wie gewohnt.

Debian: Umlaute auf der Konsole reparieren

debian-openlogo-nd-50Auf einem frisch installierten deutschen Debian hat man immer ein Problem: Alle Umlaute werden auf der Konsole falsch dargestellt.

Die Lösung ist dabei eigentlich ganz einfach: “dpkg-reconfigure locales” ausführen und im folgenden Dialog “de_DE@euro ISO-8859-15″ auswähren. Im 2. Dialog dann “de_DE@euro” als Standard-Standorteinstellung wählen. Die Ausgabe sollte dann wie folgt aussehen:

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serv:~# dpkg-reconfigure locales
Generating locales (this might take a while)...
  de_DE.UTF-8... done
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done
Generation complete.
serv:~#

Nun werden alle Umlaute korrekt dargestellt.

Man fragt sich, warum “de_DE@euro ISO-8859-15″ nicht als Standard gewählt ist…

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