Wenn man in Debian die Netzwerkkarte oder gleich das ganze Mainboard samt onboard Netzwerk austauscht wird man feststellen, dass das Netzwerk nach dem Tausch der Hardware nicht mehr funktioniert, auch wenn die Netzwerkkarten gleich sind.
Das Problem ist, dass die Netzwerkkarten zwar gleich, aber nicht identisch sind. Jedes Netzwerkgerät hat eine eindeutige MAC-Adresse. Debian erkennt die neue Netzwerkkarte unter der neuen MAC-Adresse und legt einen neuen Netzwerkadapter (eth1) an.
Mit einem
ist die verantwortliche Datei schnell gefunden: /etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules
nach dem Tausch der Netzwerkhardware sollte die Datei ungefähr so aussehen:
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| # PCI device ...
SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS{address}=="xx:xx:xx:xx:xx:xx", NAME="eth0"
# PCI device ...
SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS{address}=="xx:xx:xx:xx:xx:xx", NAME="eth1" |
Nun einfach das 1. Gerät auskommentieren oder löschen und beim 2. “eth0″ als Namen eintragen:
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| # auskommentiert: alte Netzwerkkarte!!!
# PCI device ...
#SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS{address}=="xx:xx:xx:xx:xx:xx", NAME="eth0"
# PCI device ...
SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS{address}=="xx:xx:xx:xx:xx:xx", NAME="eth0" |
Weitere Änderungen sind nicht notwendig und nach einem Neustart des Systems funktioniert alles wieder wie gewohnt.

Auf einem frisch installierten deutschen Debian hat man immer ein Problem: Alle Umlaute werden auf der Konsole falsch dargestellt.
Die Lösung ist dabei eigentlich ganz einfach: “dpkg-reconfigure locales” ausführen und im folgenden Dialog “de_DE@euro ISO-8859-15″ auswähren. Im 2. Dialog dann “de_DE@euro” als Standard-Standorteinstellung wählen. Die Ausgabe sollte dann wie folgt aussehen:
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| serv:~# dpkg-reconfigure locales
Generating locales (this might take a while)...
de_DE.UTF-8... done
de_DE.ISO-8859-15@euro... done
Generation complete.
serv:~# |
Nun werden alle Umlaute korrekt dargestellt.
Man fragt sich, warum “de_DE@euro ISO-8859-15″ nicht als Standard gewählt ist…

Zutaten
Benötigte Zeit: 15 Minuten
Benötigtes Fachwissen: gering – mittel, wenn auf dem Linux Server schon ein ssh-Server installiert ist.
Anleitung (unter Windows)
- Installiere Xming
- Speichere die putty.exe irgendwo
- Starte Xming
- Starte putty
- Trage bei “Host Name” den Hostnamen oder die IP des Linux Servers ein, klicke auf “Open”
- Aktiviere unter Connection -> SSH -> X11 das “X11 forwarding”
- Logge Dich mit Benutzernamen und Passwort ein
- Starte ein Programm (z.B. xclock)
Nützliche Programme
- kicker: “Linux-Taskleiste”
- update-manager (als root): unter Debian grafische Oberfläche für “apt-get update” und “apt-get upgrade”
- konqueror: Dateimanager
Hinweise
- Tippe ein & hinter das Programm, damit das laufende Programm die Kommandozeile nicht blockiert. (z.B statt “xclock” “xclock &”)
- Mit “exit” kann man sich ausloggen, aber nur, wenn keine Programme mehr laufen
- tab aktiviert die automatische Vervollständigung
- Die Fehlermeldungen auf der Konsole sind meist unbedenklich
Tipp für Elektro- und Informationstechnik Studenten der Uni Stuttgart
Mit dieser Anleitung ist es möglich die Anmeldung für das Informatikpraktikum von zu Hause aus durchzuführen, wenn man im CIP-Pool schon einen Account hat
- Verwende in putty als Hostnamen “l1.cip.ei.uni-stuttgart.de”
- Starte “InfPReg &”, und schon bleibt dir ein Gang in den CIP-Pool erspart
xclock unter Windows

xclock unter Windows
